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05:31

Weizenkurse steigen weiter: Sorgen um Russlands Weizenangebot

Die CBoT-Weizenfutures steigen heute Morgen am dritten Tag in Folge. Bereits gestern wurden wieder Befürchtungen laut, dass Russland, der weltweit größte Weizenexporteur, seine Ausfuhren begrenzen könnte. Widrige Wetterverhältnisse hatten dafür gesorgt, dass die Ernte 2018 deutlich kleiner als im vorherigen Rekordjahr ausfällt und dass die Preise steigen.
Allein schon die Angst vor einer Exportsteuer auf russischen Weizen wird die Händler dazu veranlassen, sich anderen Herkünften zuzuwenden, meint der Agrarmarktanalyst Tobin Gorey von der Commonwealthbank in Australia heute Morgen in einem Rundschreiben.
Neben Russland und werden wohl schon bald auch andere Lieferländer bei den internationalen Ausschreibungen für Weizenkäufe auftauchen. Da Die Europäische Union und die Ukraine ebenfalls weniger Weizen geerntet haben, muss man den Radius möglicher Lieferanten noch weiter ziehen. So kommen die USA wieder ins Spiel.
Der Nachrichtendienst Reuters meldete gestern, dass Russlands Landwirtschaftsminister sich am kommenden Montag mit Getreideexporteuren treffen will, um die Lage am Markt zu besprechen. Zuvor hatte das Beratungsunternehmen IKAR die russische Weizenernte auf 69,6 Mio. Tonnen geschätzt, nach 70,8 Mio. Tonnen zuvor. Die Exportschätzung blieb allerdings bei 32,5 Mio. Tonnen.
Grafik: Saxo-Trader

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