30.
12.16
08:00

Weizenkurse verlieren in 2016 13 %

Die Kurse des CBoT-Weizenfutures können sich heute Morgen behaupten, weil der Wechselkurs des US-Dollars die Preise stützt. Am letzten Handelstag des Jahres 2016 sind aber seit Jahresbeginn 13 % Verluste aufgelaufen, da die Ernten fast überall auf der Welt sehr groß waren. Es ist bereits das vierte Jahr in Folge, dass die die Weizenpreise nachgaben.
Jetzt hoffen die Anbieter, dass sich der Trend bald ändert, denn auch der Weizenkonsum war noch nie so hoch wie derzeit. Ein Versorgungsproblem könnte die Umkehr bringen.
Das USDA hatte zu Beginn des Monats seine Schätzung für die weltweite Weizenproduktion 2016/17 auf eine Rekordmenge von 712 Mio. Tonnen angehoben. Bei der aktuell schleppenden Nachfrage werden am Ende der Vermarktungsperiode 240 Mio. Tonnen im Bestand verbleiben.
Gestern hatte Marokkos staatlicher Getreideeinkäufer ONICL eine Ausschreibung zum Kauf von 363.363 Tonnen EU-Weizen sowie 363.636 Tonnen US-Weizen aufgelegt. Weitere 327.273 Tonnen Durum wird gesucht.

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