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01.24
10:39

Weizenpreise weiter unter Druck: Exportkonkurrenz vom Schwarzen Meer belastet

Auch am zweiten Handelstag des Jahres geht es für die Weizenkontrakte gen Süden. De Frontmonat März 24 schloss gestern bei 219,25 Euro/t und damit um 1,75 Euro/t tiefer als am Dienstag. Für die darauffolgenden Kontrakte ging es meist deutlicher nach unten. Insgesamt belastet vor allem die Konkurrenz aus Russland die Preisentwicklung. Russland bietet offensichtlich weiterhin deutlich günstigere Konditionen als Europas Exporteure bieten können. Auch die US-Exporte sind davon betroffen. Zudem bereit die Ukraine trotz der jüngsten Angriffe auf die Hafenstadt Odessa weiterhin größere Getreidemengen für die Verschiffung vor. Die sich mehrenden Befürchtungen von Ertragseinbußen für Winterweizen in Frankreich und Deutschland aufgrund der hohen Niederschlagsmengen kommen zwar vermehrt auf, haben in der Preiserwartung aber noch kein sehr nachhaltiger Einfluss. Im Internationalen Geschäft sorgen die die Teilnehmer weiterhin um die Situation am Roten Meer. Wie die Reedereien Maersk und Hapag-Lloyd mitteilen werden diese den längeren und teureren Weg um das Kap der guten Hoffnung nehmen. Indien meldete gestern den geringsten Weizenbestand seit 2017. Per 1. Januar lagerten in dem Land 16,5 Mio. Tonnen. Spekuliert wird, dass die Reserven auf bis unter 7,5 Mio. Tonnen bis zum Saisonbeginn in Indien am 1. April fallen könnten. An der CBoT ging es für Weizen gestern ebenfalls südwärts. Heute Morgen tendieren die Kontrakte in einer Seitwärtsbewegung.

Quelle
VR AGRICULTURE
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