15.
02.24
09:02

Weizenpreisniveau lockt internationale Käufer

An den Agrarmärkten zeigten sich gestern überwiegend negative Vorgaben. So auch beim Weizen an der Matif wie an der CBoT. In Paris ging es für dem Frontmonat März um 1,50 Euro/t auf 207,50 Euro/t südwärts. Für den mittlerweile meistgehandelten Mai-Kontrakt zeigten sich etwas größere Verluste bei einem Schlusskurs von 202,75 Euro/t. An der CBoT verloren die Kontrakte zweistellig, der Frontmonat März schloss in Chicago bei 585,50 US-Cents/bu und kostet damit umgerechnet 200,54 Euro/t. Belastend wirken in Europa höher geschätzte Endbestände in Frankreich. Das dortige Agrarministerium hat seine bisherige Prognose auf 3,5 Mio. Tonnen angehoben (+60.000 Tonnen). Ursachlich dafür ist ein geringerer Verbrauch in Frankreich selbst. Das Exportpotenzial in Länder außerhalb der Europäischen Union wird hingegen mit 10,25 Mio. Tonnen etwas höher veranschlagt als noch im Januar. Neue Exportzahlen der EU durch die Kommission gab es auch gestern nicht. Ägypten hat eine weitere Ausschreibung für eine größere Lieferung im April ausgeschrieben. Jordanien sucht 120.000 Tonnen. Auch weitere internationale Käufer sind aktiv, das gesunkene Weltmarktniveau scheint die Importländer wieder verstärkt Ausschreibungen tätigen lassen. Aufgrund des bisher milden Winters hat die russische Agrarberatung Sovecon seine Prognose für die kommende Ernte im Herbst 2024 auf 93,6 Mio. Tonnen angehoben. Bisher hatte Sovecon rund 1,4 Mio. Tonnen weniger in seiner Schätzung. Vorbörslich zeigen sich heute Morgen an der CBoT erneut rote Vorzeichen.

Quelle
VR AGRICULTURE
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