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01.24
09:35

Wetter und Exporterwartungen lassen Soja wieder fallen

Nach positiven Vorgaben am Mittwoch ging es am gestrigen Donnerstag wieder gen Süden für Soja. Auch Sojaschrot und Sojaöl gingen mit roten Vorzeichen aus der Handelssitzung gestern. Im Fokus stehen dabei vor allem zwei Argumente. Die besseren Ertragsaussichten für Brasilien und Argentinien belasten. Vor allem im Norden Brasiliens sowie in den mittleren Landesteilen dürften die gemeldeten Niederschläge die Wachstumsbedingungen für die Sojabestände nochmals deutlich verbessern. Der zweite Hauptgrund für den Rückgang ist eine erwartete nachlassenden Nachfrage aus China. Wie es heißt, haben die chinesischen Einkäufer zuletzt wieder stärker in Südamerika eingekauft. Flash-Sales wie noch Mitte Dezember sind selten geworden. Heute wird das USDA neue wöchentliche Exportverkäufe veröffentlichen. Die Schätzungen reichen von 500.000 Tonnen bis hin zu 1,3 Mio. Tonnen und liegen damit weit gestreut. Vorbörslich tendieren Sojabohnen und Sojaschrot heute ebenfalls wieder mit Verlusten. Die Rohölpreise belasteten ebenfalls. WTI verlor am gestrigen Donnerstag 0,51 US-Dollar bei einem Schlusskurs von 72,19 US-Dollar/Barrel. Die aktuelle Uneinigkeit der OPEC+-Länder zur zukünftigen Förderquote belastet die Rohölpreise.

Quelle
VR AGRICULTURE
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