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09.18
12:44

Zahl der Glyphosat-Klagen in USA auf 8700 gestiegen

In den USA sieht sich Monsanto - die größte Übernahme in der Geschichte von Bayer - inzwischen mit rund 8700 Klagen wegen des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat konfrontiert, der von Monsanto entwickelt wurde.
Der Dax-Konzern Bayer hat mehr als zehn Milliarden Euro an Börsenwert verloren, nachdem ein kalifornisches Gericht Monsanto Mitte August zu einer Schadensersatzzahlung von 289 Millionen Dollar an einen an Krebs erkrankten Mann verurteilt hatte, der seine Erkrankung auf Glyphosat zurückführte.
Solange Monsanto noch als US-Konzern firmierte, hatte die US-Justiz mit den Gesundheitsrisiken des von Monsanto weltweit exportierten Herbizids Glyphosat jahrelang kein Problem. Nun, da Monsanto von einem ausländischen Konzern übernommen wurde und Bayer für die Risiken einstehen muss, sieht die Lage offenbar anders aus.
Investoren befürchten nun weitere Klagen mit Milliardenrisiken. Bayer und Monsanto gehen zwar gegen das kalifornische Urteil vor und geben sich mit Blick auf weitere Verfahren optimistisch, doch das kann Anleger nicht beruhigen.
Tausende US-Farmer fordern Schadenersatz
Mit weiteren Klagen wegen Glyphosat sei zu rechnen, erklärte Bayer in seinem Quartalsbericht. Die meisten Kläger haben nach Angaben der Leverkusener ihre Klagen bei einzelstaatlichen Gerichten in den US-Bundesstaaten Missouri, Delaware und Kalifornien eingereicht, die übrigen bei verschiedenen Bundesgerichten. Die Kläger werfen der neuen Bayer-Tochter Monsanto vor, der Kontakt mit glyphosathaltigen Produkten des Unternehmens haben bei ihnen zu Gesundheitsschäden, unter anderem zu Krebs, geführt. Sie fordern deshalb Schadensersatz.
Quelle: Manager Magazin

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