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08.23
09:35

Zustand der US-Sojabestände hat sich verschlechtert

In Paris zeigten sich die Rapskurse zwar etwas uneinheitlich, ein Großteil der Kontrakte beendete den Handel in der Verlustzone. Auch in Winnipeg konnten die Bären sich weiter durchsetzen und sorgten für zweistellige Verluste bei den Canola-Kursen. Von Pflanzenöl fehlte gestern zusätzlich die Unterstützung. Die Palmöl-Futures, als auch die Sojaöl-Futures taten es den restlichen Agrarmärkten gleich und bewegten sich weiter südwärts. Mit einer weiteren scharfen Preiskorrektur starte die neue Handelswoche für die Sojabohnen an der CBoT. Mit einem Verlust von 62,50 $ US-Cents/bushel landete die Septemberbohne bei umgerechnet 457,78 Euro je Tonne. Neben den fehlenden Vorgaben der Getreidemärkte machen sich mit den verbesserten Wetterprognosen die Hoffnung bei den Marktteilnehmern breit, dass sich der Zustand der Sojabestände deutlich verbessern und dadurch auch die Ertragsaussichten steigen könnten. In Brasilien wird für das kommende Jahr mit einer Sojaernte von 171,5 Mio. Tonnen gerechnet. Das gaben die Experten von Safras and Mercado gestern bekannt. Grund für die deutliche Steigerung sei vor allem die deutlich gestiegene Anbaufläche. Das USDA zeigt sich nicht ganz so optimistisch und rechnet mit einer Ernte von 165 Mio. Tonnen.

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