Die Sojabohnen sind doch das „beste Brot“ für die Spekulanten. Die Netto-Positionen bewegen sich wie auch die Kurse ständig nach oben und nach unten, was durch intensive Handelsaktivitäten zustande kommt. Die Börsianer freuen sich über jede Meldung vom Sojabohnenmarkt, erhöht sich dadurch doch die Aussicht auf Spekulationsgewinne. Nachhaltig scheint aber die Kursentwicklung nicht zu sein, worauf auch die über das letzte Jahr konstanten positiven Netto-Positionen hinweisen. Die geringe Abnahme der Netto-Long-Positionen von 5.530 Stück auf insgesamt 121.630 passt in das „Auf und Ab“ der letzten Monate. Mal sehen wie die Chinesen auf den Bestandsaufbau auf dem fundamentalen Ölpflanzen-Markt reagieren und ob sie dabei ähnlich wie beim Mais einen Preisdruck aufbauen wollen?