17.
11.25
16:24

Markttrend Ölsaaten 17.11.2025

Rapssaat

Trends:

  • Deutschland: Laut Union zur Förderung von Oel‑ und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) gingen Rapssaat‑Importe und ‑Verarbeitung leicht zurück.

  • Schwarzmeerregion: Für Ukraine wurde eine reduzierte Rapssaat‑Produktion 2025 prognostiziert (z. B. –160 000 t) inkl. Auswirkung auf Exporte.

  • Preisindikatoren (z. B. auf Barchart für Rapssaat‑Futures) zeigen, dass Marktteilnehmer aufmerksam sind, aber keine klaren starken Aufwärtsbewegungen fest sind.

2‑4 Wochen Forecast / Prognose:
Für Rapssaat in der EU wird eine Stabilisierung bis leicht steigende Tendenz erwartet – insbesondere wenn die Verknappung durch Ukraine‑Angebotsrückgang spürbar wird. Ein starker Preisanstieg hängt ab vom Ausmaß der Unterdeckung bzw. vom Wettbewerb durch alternative Ölsaaten.

Bullish / Bearish:

  • Bullish: + Angebotsrisiken in der Schwarzmeerregion könnten EU‑Rapssaat‑Markt stützen. + Gute EU‑Nachfrage nach Ölsaaten.

  • Bearish: ‑ Globales Angebot für Ölsaaten steigt, kann Druck auf Preise bringen. ‑ Wenn alternative Ölsaaten (z. B. Sonnenblume) attraktive Substitutionsoptionen bieten, könnte Nachfrage nach Rapssaat schwächer ausfallen.


Rohöl

Trend (aktuell): leicht steigend, aber fundamental eher bearish

  • Brent notiert aktuell um ~64,5 USD/Barrel (17.11.2025), etwa +6 % gegenüber vor einem Monat, aber rund –12 % unter Vorjahresniveau.

  • Die US-Lagerbestände sind in der Woche bis 7. November um +6,4 Mio. Barrel auf etwa 427,6 Mio. Barrel gestiegen – deutlich mehr als vom Markt erwartet (≈ +2 Mio.).

  • Die IEA warnt im jüngsten Oil Market Report vor einem wachsenden Überangebot: Für 2026 wird ein möglicher Überschuss von rund 4 Mio. Barrel/Tag und deutlich gestiegene Lager (nahe 8 Mrd. Barrel) skizziert.

  • OPEC+ erhöht zwar die Förderung im November/Dezember 2025 moderat (+137 000 bpd), pausiert aber weitere Erhöhungen im 1. Quartal 2026, um den Markt zu stützen.


  • Zusammenfassung

Für diese Woche gilt: Bei Weizen und Mais dominieren kurzfristig leichte Abwärts‑ bzw. Seitwärtstendenzen im EU/Deutschland‑Markt, gestützt durch starke globale Angebote und Wettbewerb aus der Schwarzmeerregion. Beim Rapssaatmarkt erscheint eine moderate Unterstützung möglich, vor allem durch Angebotsrisiken in der Ukraine, aber das Umfeld bleibt komplex.

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