Rapssaat / Canola
Fundamentale Fakten
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Spezifische Zahlen für Rapssaat im WASDE/IGC sind weniger prominent. Dennoch: Im USDA‑WASDE werden Ölsaaten‑Produktion und Nutzung analysiert (z. B. US Produktion Ölsaaten 125,8 Mio t).
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EU/Deutschland: EU‑Ernteerwartung bei Raps moderat höher, aber Angebot zunehmend.
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Region Ukraine/Russland: Die Ukraine exportiert Rapssaat, Produktions‑ bzw. Exportrisiken bleiben – könnte Einfluss auf EU‑Markt haben.
Trendbeurteilung
Rapssaat: Aktuell stabil bis leicht steigend – Nachfrage nach Ölsaaten bleibt, und mögliche Risikoszenarien in der Schwarzen‑Meer‑Region oder bei Biodiesel könnten stützen. Allerdings: Angebot in der EU wächst, was Druck erzeugt.
2–4‑Wochen Prognose
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Leichte Aufwärtsbewegung oder stabile Preise in den kommenden Wochen. Ein Angebotseinbruch oder erhöhte Nachfrage könnte den Markt stützen.
Bullish / Bearish Punkte
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Engpässe bei Konkurrenz‑Ölsaaten oder erhöhte Nachfrage nach Biodiesel könnten Raps/Canola unterstützen.
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Exportprobleme in Konkurrenzregionen könnten EU‑Markt stärken.
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Erweiterte Ernte in der EU oder günstige Importmengen könnten Druck auf Preise ausüben.
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Wenn keine Nachfrage‑Steigerung erfolgt, könnte das zunehmende Angebot dominieren.
Rohöl Marktdatenanalyse & Prognosen
Aktuelle Lage / Current Situation
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Preisniveau: Brent notiert aktuell um 63–64 USD/bbl; z. B. 63,19 USD/bbl am 28.11.2025. Das sind ca. –1,8 % im Monatsvergleich und rund –12–13 % unter Vorjahr – also ein moderat schwächerer Markt.
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US-Bestände: US-Rohöl-Lager (exkl. SPR) liegen per Woche zum 21.11.2025 bei 426,9 Mio. Barrel, leicht +0,7 % WoW, aber immer noch rund 4 % unter dem 5-Jahres-Schnitt. Gesamte Erdölprodukte (inkl. Benzin, Destillate etc.) bei 1,682 Mrd. Barrel.
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Fundament: Überangebot droht: Die IEA-Prognose sieht für 2026 ein globales Überangebot von gut 4 Mio. Barrel/Tag; Öl-Lagerbestände sind bereits auf fast 8 Mrd. Barrel gestiegen.
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OPEC+: OPEC+ hat am 30.11.2025 beschlossen, die aktuellen Fördermengen bis Ende 2026 konstant zu halten; die bestehenden Kürzungen von rund 3 % der globalen Nachfrage (3,24 Mio. bpd) bleiben, aber zusätzliche Kürzungen gibt es vorerst nicht.
Kurztrend:
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Preise: leicht fallend bis seitwärts.
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Bestände: leicht steigend.