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04.16
14:58

Argentinische Sojaernte leidet unter Starkregenfällen

3 Mio. t argentinische  Sojabohnen in Gefahr?

Nach Mitteilungen aus Argentinien sollen die fortdauernden Regenfälle zu beträchtlichen Einbußen  bei den erntereifen Sojabohnen führen. Auf den besonders gefährdeten Standorten in Fanta Fe und Entre Rios haben bereits Überflutungen stattgefunden bzw. sollen noch bevorstehen.

Auf den höher gelegenen Standorten hat die hohe Feuchtigkeit dazu geführt, dass die Bohnen bereits gekeimt und damit einen beträchtlichen Teil ihres Wertes verloren haben. Krankheitsbefall breitet sich aus.

Die Aussichten auf eine trockenere Ernteperiode sind auf absehbare Zeit nicht besonders günstig. Zumindest bis in die nächste Woche soll der Regen anhalten.

Ersten Schätzungen zufolge sollen überschlägige  2 bis 3 Mio. t Bohnenverluste entstehen. Die letzte Ernteschätzung dieses Jahres mit 59 Mio. t konnte leicht auf 56 Mio. t abrutschen. Pessimisten gehen bei Fortsetzung der Regenfälle von weiteren Verlusten aus. Frühere Schätzungen von 60 Mio. t sind in weite Ferne gerückt.

Die hohen Ernteerwartungen waren das Ergebnis ausreichender Niederschläge in der vorangegangenen Wachstumsperiode. Jetzt zum Beginn der Abreife-  und Erntezeit ist trockenes Wetter vonnöten.

Rund 15 % der argentinischen Sojabohnen sind erst geerntet im Vergleich zu 50 % im Vorjahr. Die Verzögerungen haben auch nachteilige Auswirkungen auf den weiteren Transport- und Verarbeitungsprozess. 

An den Börsen haben die Kurse im Sojakomplex kräftig nach oben ausgeschlagen. Allerdings spielen noch weitere Gründe wie der Rohölkurs und die Wechselkurse eine Rolle.

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