02.
01.26
Ölsaaten: Schwache Exportdaten setzen Sojabohnen zum Jahresende unter Druck

Ölsaaten News, 02.01.2026

Bullish
  • Weiterhin Exporte nach China
  • Feste Rohölpreise
  • Spekulative Käufe bei Canola
Bearish
  • Unterdurchschnittliche US-Exporte
  • Weiterhin schwaches Volumen Richtung China
  • Geringe Aktivität zum Jahreswechsel

Der Handel mit Sojabohnen stand in der letzten Woche des Jahres deutlich unter Abgabedruck. Bereits zu Wochenbeginn gaben die Futures spürbar nach, belastet durch schwache wöchentliche Exportdaten des USDA. Die Ausfuhren lagen mit rund 750.000 Tonnen deutlich unter dem Vorjahresniveau und spiegeln die anhaltend schleppende Auslandsnachfrage wider. Zwar war China erneut größter Abnehmer, das dortige Kaufvolumen reichte aber nicht aus, um den massiven Rückstand zur Vorsaison auszugleichen. Auch eine USDA-Meldung über Verkäufe nach Ägypten verpuffte rasch. Zur Wochenmitte folgten neue Exportmeldungen nach China und in unbekannte Destinationen, doch selbst diese Nachrichten sorgten kaum für positive Impulse. Stattdessen gerieten die Kurse zuletzt nochmals unter Druck, nachdem die Exportverkäufe mit nur 1,06 Millionen Tonnen erneut deutlich hinter den Erwartungen blieben. Das schwache Handelsinteresse rund um den Jahreswechsel verstärkte die bärische Grundstimmung. Auch Sojaschrot und Sojaöl tendierten uneinheitlich bis schwächer, obwohl feste Rohölpreise zwischenzeitlich stützten.

Im Canola-Markt in Winnipeg zeigte sich ein uneinheitliches Bild. Nach anfänglichen Verlusten kam es kurzzeitig zu einer Erholung, die laut Marktteilnehmern auf spekulative Käufe zurückzuführen war. Diese Bewegung war allerdings nicht nachhaltig, zuletzt überwogen erneut die Verluste. An der Euronext hingegen zeigte sich Raps durchgehend etwas fester, profitierte aber kaum von den globalen Entwicklungen.

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Die Entwicklung der Sojamärkte zum Jahresausklang war klar bärisch geprägt. Schwache Exportzahlen dominierten das Geschehen und werfen einen Schatten auf die künftige Nachfrage. Selbst kurzfristige Kaufimpulse durch China konnten das Marktumfeld nicht drehen. Der Canola-Markt profitierte kurzzeitig von spekulativem Interesse, bleibt jedoch angesichts guter Versorgungslage anfällig für Rücksetzer. Entscheidend werden frische Exportzahlen und Wetterentwicklungen in Südamerika sein. Eine nachhaltige Kurserholung setzt aber stärkere fundamentale Impulse voraus.

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