31.
01.25
Soja auf roten Terrain - US-Exportzahlen enttäuschen

Ölsaaten News, 31.01.2025

Bullish
  • Unsicherheit Wetter Südhalbkugel
  • Ertragsprognosen und Zustandsbwertung Argentinien
Bearish
  • Schwache US-Exportzahlen
  • Mögliche Vergeltungsmaßnahmen aus Kanada und Mexiko auf Trumps Zollpläne
  • Schwache US-Exportzahlen

Sojabohnen verzeichneten am Donnerstag Verluste von 10 bis 17 Cents. Viele Händler sicherten im Vorfeld des Monatsendes ihre Gewinne. Zusätzlich sorgte die Meldung von Trump für eine gedämpfte Stimmung. Am späten Donnerstagnachmittag erklärte der US-Präsident, dass er am Samstag die Zölle in Höhe von 25 % auf Mexiko und Kanada in Kraft setzen werde. Offiziell wurden bsiher von beiden Ländern keine Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. Zu China wurde nichts gesagt, obwohl der Präsident erklärte, dass auch dieses Land am Ende einen Zoll zahlen würde. Die Daten des USDA zu den Exportverkäufen zeigten, dass in der am 23. Januar endenden Woche nur 438.002 Tonnen an Sojabohnen für 2024/25 gebucht wurden, was unter die geschätzte Spanne von 0,45 bis 1,7 Mio. Tonnen liegt. Das war ein Drei-Wochen-Tief und ein Rückgang von 70,6 % gegenüber der Vorwoche, aber immer noch deutlich mehr als in der gleichen Woche des letzten Jahres. China war der Käufer von nur 145.300 Tonnen, während Spanien 66.300 Tonnen kaufte. Eine weitere geringe Menge von 4.520 Tonnen wurde für 2025/26 gemeldet, die alle für Japan bestimmt waren. Die Schrotverkäufe lagen am oberen Ende der erwarteten Menge mit 410.300 Tonnen. Die verkauften Mengen für Sojaöl lagen ebenfalls im Rahmen der Erwartungen mit 12.452 Tonnen.  Neuste Nachrichten aus Brasilien sorgten zudem in den vergangenen Tagen für Unsicherheit am Markt. In Paraná wurden stärkere Verunreinigungen von Sojaschrot-Exporten festgestellt, in insgesamt 51 Lkw-Ladungen war die Ölsaat durch hohe Anteile von Sand verunreinigt. Nicht eindeutig ist bisher, an wen die Ware gehen sollte. Die EU ist der größte Importeur aus dieser Region. Auch die Meldung aus China vor einigen Tagen dämpfte die Kauflaune. China, Brasiliens wichtigster Sojaabnehmer, hatte die Importe von fünf Lieferanten vorübergehend gestoppt, da Hygienestandards nicht eingehalten wurden.

Die Euronext zeigte sich kurz vor dem Wochenende nicht einheitlich. Während der auslaufende Frontmonat deutlich nachgeben musste, fanden die hinteren Termine keine klare Richtung. Leicht zulegen konnte der folgende Maikontrakt, während die darauffolgenden Termine sowohl marginale Verluste als auch Gewinne verzeichnen konnten. 

ZMP Live+ Logo

ZMP Live Expertenmeinung

Trump hält die Agrarmärkte weiter auf Trab. Viele Marktteilnehmer haben eine schnelle Einführung der Zölle nicht erwartet, entsprechend zeigen sich derzeit viele Akteure abwartend und agieren vorsichtig. Bärische Impulse kamen vor allem auch von der Exportfront und sorgen neben den politischen Neuigkeiten zusätzlich für eine gedämpfte Stimmung. 

ZMP Markttrends
Aktuelles von den Märkten kompakt für Sie zusammengefasst

Achtung, du siehst derzeit historische Daten da du entweder kein ZMP Live+ Mitglied oder nicht eingeloggt bist. Hol dir jetzt den Informationsvorsprung!

13.
02.26
17:25

Raps / Canola – Stabilisierung trotz global reichlicher Ölsaaten Der Ölsaatenkomplex wird global durch hohe Produktionsmengen und steigende Endbestände, insbesondere bei Sojabohnen in Südamerika, geprägt. Gleichzeitig signalisiert die IGC-Analyse steigende Öl­saaten-Produktion und insgesamt höhere globale Lagerbestände, was den Preisanstieg…

weiterlesen
23.
12.25
12:53

Raps Wöchentliche Marktentwicklung Global: USDA und andere Prognosen zeigen steigende weltweite Rapserzeugung (u. a. Australien, Kanada, Russland) und höhere Endbestände. EU-Kontext: Insgesamt ausreichende Ölfrüchteversorgung; keine Engpasssignale. Trend: EU & global: stabil bis leicht bearish 2–4-Wochen-Ausblick: Seitwärts, mit leichtem…

weiterlesen
10.
12.25
18:53

Raps /Canola & Ölfrüchte Der WASDE‑Report hebt die Rapssaat‑Produktion global an, u.a. auch in der EU und Ukraine. Marktberichte zeigen jedoch jüngst Rückgang bei Ölsaatenfutures teils wegen Überangebot (z. B. gute Canola‑Ernten in Australien). Ukrainische Exportquotierungen für Raps stehen unter Druck, beeinflusst durch schwache Nachfrage und…

weiterlesen
Rückrufservice
Beschreiben Sie bitte Ihr Anliegen, damit wir uns auf den Rückruf vorbereiten können.
Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und willige ein, dass die von mir angegebenen Daten inklusive der Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden dabei nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung meiner Anfrage genutzt und nicht ohne Einwilligung weitergegeben. Diese Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

Register now

Jetzt registrieren und ZMP Live+ 14 Tage kostenlos testen!
  • Dauerhaft kostenfrei
  • Keine Zahlungsinformationen erforderlich
Hilfe?