In den ersten Monaten des Wirtschaftsjahres 24/25 haben sich die Importe der EU auf 1,41 Mio. Tonnen summiert, was eine Steigerung von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum darstellt. Zwei Drittel dieser Importe stammten aus der Ukraine, die trotz einer geringeren Ernte das wichtigste Lieferland bleibt. Australien lieferte 351.800 Tonnen, was einem Anstieg von 3 Prozent entspricht. Moldawien brachte 56.200 Tonnen, was nur halb so viel ist wie im Vorjahr. Kanada spielt derzeit noch keine Rolle bei den Ölsaaten für die EU, das könnten sich allerdings mit der guten Ernteprognose dort und den Handelsbeschränkungen in das Reich der Mitte in den kommenden Monaten noch ändern. Kanadischer Raps ist allerdings in der EU aufgrund gentechnischer Veränderungen nur nutzbar.
Quelle
VR AGRAR