Für den Sojakomplex leuchteten zum Wochenstart die Vorzeichen dunkelgrün. Unter anderem sorgte die Meldung aus Brasilien, dass aufgrund fehlender Niederschläge die Arbeiten zur Aussaat nicht so zügig voranschreiten wie erhofft. Gleichzeitig schreitet die Ernte in den USA voran. Laut dem USDA-Erntebericht sind 13 Prozent der Anbaufläche geerntet, fünf Prozentpunkte über dem Durchschnitt der letzten Jahre. 64 Prozent der Felder befinden sich weiterhin in gutem bis sehr gutem Zustand.
Zusätzlich gaben auch die jüngsten Exportnachrichten für Rückenwind. So bestätigte das USDA einen Verkauf von 165.000 Tonnen. In der Woche bis zum 19. September beliefen sich die Exportinspektionen auf 485.000 t, ein Anstieg im Vergleich zur Vorwoche. China war der größte Abnehmer mit 171.000 t, gefolgt von Mexiko. In den ersten drei Wochen der Saison 2024/25 wurden insgesamt 1,23 Mio. t exportiert.