Die Maisfutures haben den Donnerstag mit moderaten Aufschlägen beendet. Der Mai-Kontrakt in Chicago legte um 2,25 US-Cent zu und schloss bei 462,50 US-Cent/bushel. Auch der Juli-Termin zog an und gewann 2,00 US-Cent auf 474,00 US-Cent/bushel. Der auslaufende März-Kontrakt stieg ebenfalls und verbuchte ein Plus von 4,00 US-Cent. Händler verweisen vor allem auf den kräftigen Anstieg am Energiemarkt. Rohöl verteuerte sich um weitere 9,15 Dollar je Barrel und sorgte damit für Unterstützung.
Fundamental bleibt vor allem die Exportseite ein stabilisierender Faktor. Für die Woche bis zum 5. März meldete das USDA Verkäufe der alten Ernte von 1,53 Mio. t. Damit lagen die Abschlüsse zwar unter dem Niveau der Vorwoche, übertrafen das Ergebnis des Vorjahreszeitraums jedoch um gut 58 Prozent. Größter Käufer war Japan mit 670.000 t. Dahinter folgten Mexiko mit 367.600 t und Südkorea mit 209.100 t. Verkäufe der neuen Ernte spielten mit lediglich 500 t kaum eine Rolle.
Zusätzliche Unterstützung kam aus den jüngsten Handelsdaten. Laut US Census wurden im Januar 6,61 Mio. t Mais exportiert, ein Rekordwert für diesen Monat. Auch Nebenprodukte zeigten eine lebhafte Nachfrage. Ethanolverschiffungen mit 212,07 Mio. Gallonen makieren ein neues Januarhoch. Aus Händlersicht bestätigt die Kombination aus starken Exportströmen und steigenden Energiepreisen vorerst eine stabile Nachfragebasis für US Mais. So legten auch in Paris die Kurse zu. An der Euronext gewann der Juni um 4,00 € auf 210,25 €/t.