In Chicago kletterten die Sojabohnen deutlich. Der März gewann 8,75 US-Cent und schloss bei 1148,25 US-Cent-bushel. Der Mai legte um 9,75 US-Cent zu auf 1165,00 US-Cent-bushel. Auch die Juli Kontrakte beendeten den Handel spürbar fester.
Aus Händlersicht kam die Unterstützung klar vom Schrotmarkt. Der Mai legte um 7,40 US-$ auf 321,80 US-$/short ton zu. Hintergrund ist unter anderem ein trockenerer Wetterausblick für Argentinien zum Ende der Vegetationsperiode. Das schürt Sorgen um das Angebot und wirkt bullisch. Sojaöl tendierte ebenfalls fester. Zusätzlich wartet der Markt auf die US Exportzahlen. Erwartet werden 0,4 bis 1,0 Mio. t Bohnen sowie 250.000 bis 500.000 t Schrot.
International zeigten sich die Ölsaatenmärkte uneinheitlich. In Winnipeg gab der Canola Mai um 0,20 Can-$ nach auf 691,40 Can-$/t. Die Verarbeitung lag im Januar bei 1,05 Mio. t und damit über Vorjahr, während die Anlieferungen rückläufig waren. In Paris verlor der Raps Mai 8,25 € auf 483,00 €/t und setzte damit ein bärisches Signal.