Die Sojabohnen-Futures an der CBOT gaben am Dienstag leicht nach. Der März-Termin verlor 4,75 US-Cent auf 1053,00 US-Cent/bushel, Mai schloss ebenfalls 4,75 US-Cent tiefer bei 1064,00 US-Cent/bushel. Der Juli-Termin beendete den Handel mit einem Minus von 5,00 US-Cent bei 1076,25 US-Cent/bushel. Schort konnte hingegen für den März um 1,60 US-$ auf 291,60 US-$/short ton zulegen
Belastend wirkte vor allem der Rückgang der wöchentlichen US-Exportverschiffungen: Mit 1,34 Mio. t lagen die Ausfuhren 16,1 Prozent unter der Vorwoche. Trotz eines deutlichen Zuwachses gegenüber dem Vorjahreswert bleibt das laufende Exportjahr mit bislang 19,34 Mio. t rund 40 Prozent hinter dem Vorjahresstand zurück. Größter Abnehmer war China mit gut 611.000 t, gefolgt von Deutschland und Mexiko. Für etwas Unterstützung sorgte eine private Exportbuchung über 190.000 t Sojaschrot an die Philippinen.
In Südamerika schreitet die brasilianische Ernte voran. Laut AgRural sind inzwischen 2 Prozent der Flächen gedroschen. ANEC hob die Exporterwartung für Januar leicht auf 3,79 Mio. t an, was den internationalen Preisdruck in den kommenden Wochen erhöhen dürfte.
Am Ölfrüchtemarkt zeigten sich Canola und Raps uneinheitlich. Während der März-Canola an der ICE in Winnipeg um 2,80 Can-$ auf 636,20 Can-$/t nachgab, aufgrund ausbleibender China-Käufe, legte der Februar-Raps in Paris leicht um 1,75 € auf 474,25 €/t zu.