In Chicago verlor der März-Kontrakt auf Sojabohnen 5,50 US-Cent und schloss bei 1.081,25 US-Cent/bushel. Der Frontmonat Januar beendete den Handel mit einem Minus von 5,00 US-Cent bei 1.071,75 US-Cent/bushel. Damit bleibt der Markt trotz fortlaufender Käufe aus China in der Defensive. Sojaschrot konnte für den Januar um 1,00 US-$ auf 303,50 US-$/short ton zulegen.
Das USDA meldete am Montag einen Tagesverkauf von 136.000 t an China. Auch die wöchentlichen Exportverkäufe lagen mit 2,23 Mio. t am oberen Ende der Erwartungen, davon allein 2,14 Mio. t für China. Doch die wöchentlichen Verschiffungen sackten um 22 Prozent auf 795.661 t ab, was im Jahresvergleich ein Rückgang um fast 60 Prozent darstellt. Zusätzlich belastete ein deutlicher Anstieg der Sojaölvorräte: Laut NOPA stiegen diese im Monatsvergleich um knapp 16 Prozent auf 1,513 Mrd. lbs, fast 40 Prozent mehr als im Vorjahr.
Auch im Ölsaatenkomplex bleiben die Kurse unter Druck. In Winnipeg fiel der Januar-Canola-Kontrakt um 4,60 Can-$ auf 601,80 Can-$/t und damit auf ein neues Neun-Monats-Tief. Händler verwiesen auf das weiter schleppende Exportgeschäft infolge der diplomatischen Spannungen mit China. In Paris trat Raps auf der Stelle, der Februar verlor leicht um 0,25 € auf 475,50 €/t.