In Chicago lag die Sojabohne mit 4,00 US-Cent für den Mai höher bei 1.163,75 US-Cent/bushel. Der November-Kontrakt legte um 0,75 US-Cent auf 1.155,75 US-Cent/bushel zu. Schrot lag mit 2,60 US-$ höher bei 319,10 US-$/short ton.
Der Sojamarkt zeigte sich zum Wochenschluss leicht befestigt. Sojaöl zog deutlich an und erreichte von den hinteren Terminen aus kräftige Aufschläge. Diese Entwicklung deutet auf eine robuste Nachfrage im Pflanzenölsektor hin und stützt die Bohnenkurse.
Gleichzeitig bleibt die Exportseite ein klarer Belastungsfaktor. Die US-Exportverpflichtungen liegen mit 38,52 Mio. t um 18 Prozent unter dem Vorjahresniveau und erreichen lediglich 92 Prozent der USDA-Prognose. Damit hinkt der Markt auch dem Fünfjahresschnitt hinterher, was die Aufwärtsdynamik begrenzt.
Am globalen Ölsaatenmarkt zeigt sich ein gemischtes Bild. Canola in Kanada setzt seine Rally fort und gewann für den Mai 3,30 Can-$ auf 728,70 Can-$/t, obwohl die wöchentlichen Exporte zuletzt deutlich zurückgingen und auch im Jahresvergleich hinterherhinken. In Europa geriet Raps dagegen spürbar unter Druck, nachdem ein Großteil der Vortagesgewinne wieder abgegeben wurde. Der August gab um 6,00 € auf 503,00 €/t nach.