Der Handel an den US-Börsen blieb zu Wochenbeginn feiertagsbedingt geschlossen.
Das Analystenhaus Safras & Mercado senkte die brasilianische Exportprognose für 2026 um 3 Prozent auf 105 Mio. t. Aufgrund der großen Ernte könnten die Endbestände daher auf 15,4 Mio. t anwachsen. Die Ernte selbst kommt langsam in Schwung: AgRural meldet einen Fortschritt von 2 Prozent, leicht über dem Vorjahreswert von 1,7 Prozent.
Chinas Sojaimporte erreichten im Kalenderjahr 2025 mit 111,8 Mio. t ein neues Rekordhoch. Das entspricht 6,5 Prozent mehr als 2024. Hauptlieferant blieb Brasilien. Erst nach dem beigelegten Handelsstreit wurden in den letzten beiden Monaten auch wieder US-Lieferungen aufgenommen.
Nach dem Ende des Handelsstreits zwischen Kanada und China verzeichnete der Canola-Markt in Winnipeg zunächst eine wenig klare Richtung. Der März verlor 0,50 Can-$ auf 639,00 Can-$/t. Immerhin sorgte die Nachricht von 60.000 t frischem chinesischen Kaufinteresse sowie der Reduzierung der Zölle für verhaltene Zuversicht. An der Euronext legte Raps minimal zu. Der Februar gewann 0,50 € auf 472,50 €/t.