Der Sojabohnenmarkt hat zum Wochenschluss deutlich unter den Tageshochs geschlossen, das Wochenplus jedoch verteidigt. In Chicago stiegen Sojabohnen im März um 3,00 US-Cent und schlossen bei 1.115,25 US-Cent/bushel. Der Mai-Kontrakt legte um 2,75 US-Cent auf 1.128,75 US-Cent/bushel zu. Der März bei Sojaschrot konnte um 0,40 US-$ auf 303,60 US-$/short ton für den März zulegen.
Aus Händlersicht dominieren Gewinnmitnahmen nach der starken Wochenrally. Sojaschrot wirkte stabilisierend und verbuchte auf Wochensicht klare Gewinne, während Sojaöl am Freitag unter Druck stand und den Gesamtkomplex ausbremste.
Fundamental bleibt die Exportseite ein Schwachpunkt. Die US-Exportverpflichtungen liegen mit 34,29 Mio. t rund 20 % unter dem Vorjahresniveau. Mit 80 % der USDA-Jahresprognose bleibt das Tempo klar unter dem Fünfjahresdurchschnitt.
Bei den konkurrierenden Ölsaaten zeigte sich ein uneinheitliches Bild. An der ICE in Winnipeg gaben die Canola-Kontrakte nach, der März verlor 2,20 Can-$ und schloss bei 680,80 Can-$/t. An der Euronext konnte sich Raps hingegen behaupten, der Mai gewann 2,00 € auf 487,75 €/t und setzte damit einen leicht stützenden Akzent für den europäischen Markt.