Die Sojabohnenmärkte haben zur Wochenmitte fest geschlossen. In Chicago legte der März-Kontrakt um 7,75 US-Cent auf 1075,00 US-Cent/bushel zu. Der Mai schloss bei 1087,75 US-Cent/bushel, ein Plus von 8,25 US-Cent. Auch der Juli verteuerte sich um 8,50 US-Cent auf 1101,00 US-Cent/bushel.
Bullische Impulse kamen vor allem vom Sojamehlmarkt, der für den März um 3,80 US-$/short ton zulegte. Grund dafür sind trockene Wetterprognosen für Argentinien, die pünktlich zur kritischen Wachstumsphase Sorgen um die Erträge schüren. Sojaöl hingegen zeigte sich schwächer mit Verlusten zwischen 10 und 13 Punkten.
Im Fokus steht nun der USDA-Exportbericht am heutigen Donnerstag. Erwartet werden Sojabohnenverkäufe zwischen 0,4 und 1,8 Mio. t für die alte Ernte und bis zu 100.000 t für die neue. Für Sojamehl liegen die Prognosen bei 225.000 bis 500.000 t, für Sojaöl zwischen 0 und 26.000 t. Überraschungen am oberen Ende könnten die Rally weiter anfachen.
Parallel zogen auch die Ölfruchtmärkte in Europa und Kanada an. In Winnipeg gewann der März-Canola-Kontrakt an der ICE 3,50 Can-$ und schloss bei 650,00 Can-$/t. In Paris kletterte der Mai-Raps um 3,25 € auf 478,25 €/t. Die Aufschläge bei Raps und Canola verstärkten den positiven Trend bei den US-Bohnen zusätzlich.