Die Sojabohnenfutures in Chicago verzeichneten am Freitag moderate Zugewinne. Der März-Kontrakt stieg um 3,75 US-Cent auf 1.067,75 US-Cent/bushel, der Mai legte 3,25 US-Cent auf 1.079,50 US-Cent zu. Auch der Juli-Termin schloss fester. Auf Wochensicht ergibt sich damit beim Frontmonat ein Plus von 10 US-Cent. Unterstützung kam spät im Handel, vor allem durch robuste Exportzahlen. Schrot legte für den März um 3,70 US-$ auf 299,90 US-$/short ton zu.
Laut USDA kletterten die US-Sojabohnenverkäufe in der Woche bis zum 15. Januar auf ein Vermarktungshoch von 2,45 Mio. t. Das entspricht einem Anstieg von 18,6 Prozent zur Vorwoche und liegt fast 64 Prozent über dem Vorjahreswert. Größter Abnehmer war China mit 1,304 Mio. t, gefolgt von unbekannten Destinationen und Ägypten.
International setzte Canola den Aufwärtstrend an der ICE Winnipeg fort. Der März-Termin gewann 4,50 Can-$ auf 651,70 Can-$/t. Marktteilnehmer spekulieren auf größere China-Käufe infolge eines neuen Handelsabkommens. Zudem herrscht allgemein freundliche Stimmung bei Ölsaaten. In Paris erholte sich Raps nach vorheriger Schwäche. Der Februar-Termin stieg um 4,75 € auf 481,00 €/t.