Die US Sojabohnen schlossen den Montag überwiegend fester. Der Septemberkontrakt gewann 3,00 US-Cent auf 1.173,75 US-Cent/bushel. Der Novembertermin legte 4,75 US-Cent zu und schloss bei 1.192,25 US-Cent/bushel. Schrot schloss für den September 0,50 US-$ höher bei 315,40 US-$/short ton.
Die US Sojabestände entwickelten sich zügig. Die Bewertung gut bis ausgezeichnet blieb mit 63 % unverändert und lieferte damit keine neuen Impulse für den Markt.
Die US Exportverladungen beliefen sich auf 343.941 t und lagen damit 6 % unter der Vorwoche sowie gut 45 % unter dem Vorjahresniveau. Für Unterstützung sorgten jedoch umfangreiche Käufe aus China. Das USDA bestätigte Verkäufe von 488.000 t US Sojabohnen nach China für das Wirtschaftsjahr 2026/27 sowie weitere 136.150 t an einen unbekannten Bestimmungsort.
Die US Verarbeiter haben im Juni 217,8 Mio. bushel Sojabohnen verarbeitet. Das lag leicht unter den Markterwartungen, übertraf den Vorjahreswert jedoch deutlich. Gleichzeitig hob StoneX seine Prognose für die brasilianische Sojabohnenernte auf 183,1 Mio. t an.
Am Pflanzenölmarkt blieb Canola wegen eines Feiertags in Kanada unverändert. Der Novemberkontrakt schloss zuletzt bei 758,20 Can-$/t. Der Raps an der Euronext in Paris gewann dagegen deutlich. Der Novemberkontrakt stieg um 10,50 € auf 523,50 €/t.