Die US-Sojabohnen beendeten den Donnerstag mit Abschlägen zwischen 6,00 und 7,00 US-Cent. Der August schloss bei 961,75 US-Cent/bushel mit einem Minus von 6,00 US-Cent. Im September-Kontrakt fiel der Kurs um 6,25 US-Cent auf 969,50 US-Cent/bushel. Sojaschrot konnte sich derweil behaupten und legte für den September um 1,10 US-$ auf 265,90 US-$/short ton zu.
Stützend wirkten die wöchentlichen Exportzahlen des USDA: Mit 349.164 Tonnen lagen sie für die alte Ernte über den Analystenerwartungen und markierten ein Dreiwochenhoch. Hauptabnehmer waren Ägypten mit 102.400 Tonnen und Mexiko mit 81.900 Tonnen. Für das neue Vermarktungsjahr wurden 429.457 Tonnen gemeldet, angeführt von Mexiko und Käufen unbekannter Herkunft.
An der ICE in Winnipeg tendierte Canola am Donnerstag schwächer. Der November-Termin gab um 1,20 Can-$ auf 695,40 Can-$/t nach. Die volatile Entwicklung spiegelt die Unsicherheit der Händler wider, die von wechselnden Wetterprognosen und einer gewissen Unsicherheit bezüglich des Absatzes geprägt ist. Auch der Raps verlor 5,25 € auf 477,50 €/t für den November an der Euronext.