Die US-Sojabohnen beendeten den Mittwochshandel mit Verlusten. Der Januar-Kontrakt sank um 4,50 US-Cent auf 1.058,25 US-Cent/bushel. März und Mai gaben jeweils 3 US-Cent nach und schlossen bei 1.068,75 beziehungsweise 1.080,00 US-Cent/bushel. Sojaschrot gab für den Januar um 4,20 US-$ auf 298,20 US-$/short ton nach.
Zwar sorgten frische US-Exportmeldungen, wie Lieferungen von 198.000 t nach China und 125.000 t an unbekannte Käufer, für kurze Impulse, doch das übergeordnete Bild bleibt bärisch. Brasiliens Exportdynamik belastet zunehmend: Laut dem Analystenverband ANEC wird im Dezember mit einem Ausfuhrvolumen von 3,57 Mio. t gerechnet, 240.000 t mehr als zuletzt geschätzt.
Parallel gaben die Rapsmärkte nach. In Winnipeg gab der Januar für Canola mit einem Minus von 1,40 Can-$ auf 597,30 Can-$/t nach. In Paris verlor der meistgehandelte Februar für Raps 2,25 € auf 467,00 €/t. Händler verwiesen auf ein schwaches internationales Umfeld bei gleichzeitig fehlenden Impulsen aus dem Binnenmarkt.