An der CBoT zeigten sich Sojabohnen am Dienstag deutlich fester. Der November legte um 21,50 US-Cent zu und schloss bei 1032,75 US-Cent je bushel. Der September folgte mit einem Plus von 21,00 US-Cent auf 1012,75 US-Cent. Auch Sojaschrot legte hier um 0,60 US-$ auf 281,40 US-$/short ton zu.
Die Hausse wurde durch eine überraschende Flächenkürzung im USDA-Bericht ausgelöst: Mit 80,9 Millionen acres wurden 2,5 Millionen acres weniger als im Vormonat gemeldet. Trotz leicht höherem Ertrag fiel die US-Produktion auf 4,292 Milliarden bushel, was 43 Millionen unter der Juli-Prognose liegt.
Bullisch wirkten auch die Lagerbestände. Beim neuen Wirtschaftsjahr kürzte das USDA den US-Endbestand auf 290 Millionen bushel. Weltweit sank die Prognose durch die neuen Einschätzungen auf 124,9 Millionen Tonnen. Die Zustandsbewertungen gaben außerdem leicht nach: Der Anteil „gut bis ausgezeichnet“ fiel um einen Punkt auf 68 Prozent.
Ganz anders das Bild bei Canola. In Winnipeg rauschte der November-Termin um 30,50 Can-$ auf 650,30 Can-$/t südwärts. Hintergrund ist die Ankündigung Chinas, ab Donnerstag einen vorläufigen Antidumpingzoll von 75,8 Prozent auf kanadische Canolaimporte zu verhängen. Auch an der Euronext fiel der Raps-November um 7,00 € auf 466,50 €/t zurück.