Die Sojabohnen haben sich am Dienstag knapp im Plus gehalten. In Chicago gewann der März-Kontrakt 1,00 US-Cent hinzu und schloss bei 1.134,00 US-Cent/bushel. Der Mai-Termin legte um 0,25 US-Cent zu auf 1.148,75 US-Cent/bushel. Bei Schrot verlor der März um 3,40 US-$ auf 305,80 US-$/short ton.
Stützend wirkten robuste Fundamentaldaten. Laut NOPA wurden im Januar 221,56 Mio. bushel Sojabohnen verarbeitet und damit mehr als vom Markt erwartet. Das entspricht einem Plus von gut 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr, auch wenn das Volumen leicht unter dem Dezember lag. Die Sojaölsbestände stiegen allerdings kräftig und lagen mehr als 49 Prozent über dem Vorjahresniveau, was den Ölmarkt zeitweise bremste.
Auch die Exportinspektionen lieferten bullische Impulse. Mit 1,203 Mio. t lagen die Verschiffungen gut 5 Prozent über Vorwoche und mehr als 65 Prozent über dem Vorjahreswert. China blieb mit Abstand größter Abnehmer. Seit Beginn des Vermarktungsjahres summieren sich die Exporte auf 24,35 Mio. t und liegen damit gut 32 Prozent über dem Vorjahr.
Laut AgRural sind in Brasilien erst 21 Prozent der Sojabohnenernte eingebracht und damit weniger als im Vorjahr. International gerieten Canola und Raps unter Druck. In Winnipeg verlor der März-Kontrakt 1,00 Can-$ auf 662,50 Can-$/t, an der Euronext gab der März um 2,50 €/t auf 489,00 €/t nach.