Die US-Sojabohnenmärkte zeigten sich gemischt. Der Augusttermin gab um 1,50 US-Cent auf 1004,25 US-Cent/bushel leicht nach, während spätere Termine leicht im Plus schlossen. Sojaschrot fiel um 2,30 US-$ auf 273,90 US-$ /short ton während Sojaöl um 37 bis 57 Punkte zulegen konnte.
Belastend wirkten die schwachen Exportzahlen: Die Verkäufe alterntiger Bohnen lagen in der Woche bis zum 17. Juli bei 160.872 Tonnen – ein Rückgang um rund 61 % zur Vorwoche. Hauptabnehmer war die Niederlande. Die Neubuchungen für die kommende Saison beliefen sich auf 238.816 Tonnen, ein 4-Wochen-Tief.
Im Segment der Nebenprodukte zeigten sich Sojaschrot und -öl unterschiedlich:
Sojaschrot zeigte sich ebenfalls verhalten beim Exportvolumen, von 274.517 Tonnen insgesamt. Neuigkeiten gab es aus China. Etwa 30.000 Tonnen Sojaschrot wurden aus Argentinien geordert. Obwohl Importe schon seit längerem erlaubt sind, hat China bisher auf den Import verzichtet, um die eigenen Produzenten zu unterstützen.
In den von Trockenheit geprägten Anbauprärien in Kanada drückten angekündigte Niederschläge den Preis um 2,40 Can-$ auf 697,70 Can-$/t in Winnipeg. Auch für den Raps ging es mit 2,75 € an der Euronext für den Novembertermin nach unten. Zuletzt lag der Kurs somit bei 482,50 €/t.