Die Sojabohnenmärkte zeigten zur Wochenmitte eine nachgebende Tendenz. Trotz anfänglicher Kursgewinne gerieten die Futures im weiteren Handelsverlauf unter Druck. Der August verzeichnete für die Sojabohnen einen Verlust von 4,50 US-Cent auf 1005,75 US-Cent/bushel. Auch Sojaschrot fiel um 1,70 US-$ auf 276,20 US-$/short ton. Beim Sojaöl hingegen sah es besser aus. Nach Verlusten am Vortag, ging es zwischen 29 und 51 Punkten nach oben.
Für den Export reichen die Schätzungen vor dem Erscheinen des wöchentlichen USDA-Berichts mit Verkäufen von 100.000 bis 350.000 Tonnen Altbeständen sowie 250.000 bis 500.000 Tonnen neuer Ernte. Beim Sojaschrot werden 250.000 bis 550.000 Tonnen erwartet, bei Sojaöl bis zu 20.000 Tonnen.
Ein neues Handelsabkommen zwischen den USA und Japan sieht ab dem 1. August einen Zollsatz von 15 % vor. Laut Weißem Haus soll Japan unter anderem Sojabohnen im Rahmen eines Gesamtpakets im Wert von 8 Milliarden US-Dollar kaufen. Parallel dazu wurde auch ein Abkommen mit Indonesien angekündigt, das die gegenseitige Zollbelastung teilweise abbauen soll. Die Marktteilnehmer richten ihren Blick zudem auf die laufenden Verhandlungen mit der EU und China.
Canola konnte aufgrund der steigenden Preise für Sojaöl ebenfalls Boden gut machen. Mit einem Plus von 8,10 Can-$ lag der Kurs am Ende bei 698,10 Can-$/t. Für den Raps sah es ebenfalls grün aus. So gewann der November an der Euronext 4,00 € auf 485,25 €/t.