Die US-Sojabohnenmärkte schlossen am Dienstag mit leichten Aufschlägen, obwohl die Notierungen im Tagesverlauf zunächst unter Druck standen. Der Juli-Termin verteuerte sich um 0,40 US-Cent auf 1024,60 US-Cent/bushel. Beim Sojaschrot gingen die Kurse allerdings zurück, während Sojaöl mit einem Plus von 85 bis 125 Punkten fester tendierte.
Laut USDA sind 94 % der US-Sojabestände aufgelaufen. 17 % befinden sich in der Blüte, 3 % setzen bereits Schoten an – beides leicht über dem Fünfjahresdurchschnitt. Die Bewertung der Bestände blieb bei 66 % gut/ausgezeichnet.
Im Monatsbericht „Fats & Oils“ wurden für Mai 203,7 Mio. Bushel verarbeitete Sojabohnen gemeldet – ein Plus von 0,65 % gegenüber April und 6,3 % über Vorjahresniveau.
International gab es außerdem leicht bullische Signale, da die brasilianischen Sojaexporte im Juni laut ANEC auf 13,93 Mio. Tonnen stiegen, leicht über der vorherigen Schätzung.
Auch Canola konnte wieder zulegen, nachdem sich die Hoffnungen genährt hatten, dass die USA und Kanada zu Gesprächen zurückfinden. So stieg der Juli um 16,80 Can-$ auf 699,80 Can-$. Anders sah es hingegen für den Raps an der Euronext aus. Der August verbuchte ein Minus von 4,75 € auf 462,75 €/t.