Die Kurse für Sojabohnen beendeten den Dienstag leicht schwächer. Die neuen Erntetermine gaben zwischen 0,5 und knapp 5 US-Cent nach. So lag der der August-Kontrakt bei 1010,25 US-Cent/bushel und damit 4,75 US-Cent niedriger. Sojaschrot hingegen verbuchte einen leichten Gewinn für den August von 3,30 US-$ auf 273,80 US-$/short ton. Durch den sinkenden Rohölpreis konnte sich Sojaöl nicht halten und gab um 35 bis 44 Punkte nach.
Unterdessen zeigt der aktuelle USDA-Bericht, dass die Bestände sich gegenüber der Vorwoche um 2 % auf 68 % gut/ausgezeichnet verschlechterten. Diese Meldung überraschte einige Händler und verhinderte ein weiteres Abrutschen des Preises für Sojabohnen.
Auf internationaler Ebene wird für Brasilien mit Sojabohnenexporten von 12,11 Mio. Tonnen im Juli gerechnet. Das liegt leicht unter der Vorwochenprognose von 12,19 Mio. Tonnen.
Vor allem bedingt durch die Stärke des kanadischen Dollars und Regenfälle in den von Trockenheit geprägten Anbaugebieten, geriet Canola unter Druck. Der November gab um 4,10 Can-$ nach und lag schlussendlich bei 690,00 Can-$. Raps konnte den allgemeinen Kursrückgängen für Pflanzenöle an der Euronext trotzen und verbesserte sich um 0,50 € auf 481,25 €/t.