Die US-Sojabohnenkontrakte schlossen am Dienstag nach zwischenzeitlichen Gewinnen leicht im Minus. Der November-Termin gab um 3,75 US-Cent nach und landete bei 990,75 US-Cent/bushel. Auch der September verlor 3,75 US-Cent auf 971,50 US-Cent. Der August hielt sich unverändert, ebenso wie der September bei den Sojaschrotnotierungen mit 277,00 US-$/short ton.
USDA-Daten vom Montag zeigen eine rückläufige Bewertung der Bestände: Der Anteil der Pflanzen in der Kategorie gut/ausgezeichnet sank um 1 Prozentpunkt auf 69 %. Trotzdem liegt dieser Wert so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Die Stimmung der Bullen blieb deshalb auch angeschlagen und wurde durch rückläufige Exporte zusätzlich belastet: Im Juni wurden 1,501 Mio. Tonnen Sojabohnen verschifft, 5,93 % weniger als im Mai.
In Winnipeg gerieten die Canola-Futures zum Wochenauftakt spürbar unter Druck. Der November-Termin verlor 10,30 Can-$ auf 672,20 Can-$/t – dem niedrigsten Stand seit zwei Monaten. Der Raps schloss für den November 0,75 € tiefer bei 475,50 €/t.