Die Sojabohnenkontrakte starteten mit Verlusten in die Woche. Der März-Termin fiel um 6 US-Cent auf 1.061,75 US-Cent/bushel, der Mai verlor 5,50 US-Cent und beendete den Handel bei 1.074,00 US-Cent. Auch der Juli schloss 5 US-Cent tiefer bei 1.087,50 US-Cent/bushel. Schrot verlor im März um 5,60 US-$ auf 294,30 US-$/short ton.
Hauptbelastungsfaktor bleibt die fortschreitende Ernte in Brasilien: AgRural meldete, dass die landesweite Produktionsschätzung um 0,6 Mio. t auf 181 Mio. t angehoben wird.
In den USA verfehlten die wöchentlichen Verkaufsdaten die Erwartungen. Zwar lagen die Exportausfuhren mit 1,324 Mio. t deutlich über dem Vorjahreswert, gingen im Wochenvergleich aber leicht zurück. Mit knapp 900.000 t war China erneut wichtigster Abnehmer. Die kumulierten Verkäufe liegen mit 33,04 Mio. t rund 22 Prozent unter Vorjahresniveau.
Auch auf den Ölsaatenmärkten setzte sich die Korrektur fort. In Winnipeg gab der Canola-Märzkontrakt um 4,60 Can-$ nach und schloss bei 645,70 Can-$/t. Marktteilnehmer verwiesen auf schwache Vorgaben und Gewinnmitnahmen nach der Rally seit Jahresbeginn. Raps an der Euronext in Paris verlor ebenfalls leicht: Der Mai-Termin gab um 2,25 € auf 474,50 €/t nach.