Der US Sojabohnenmarkt beendete die Woche mit leichten Verlusten. Der Augustkontrakt verlor 5,25 US-Cent und schloss bei 1.172,00 US-Cent/bushel. Der Novemberkontrakt gab 1,25 US-Cent auf 1.187,50 US-Cent/bushel nach. Schrot verlor für den September um 2,60 US-$ auf 314,90 US-$/short ton.
Zum Wochenschluss fehlten den Händlern frische Impulse. Belastend wirkten Niederschläge in wichtigen Anbaugebieten des Mittleren Westens. Aus Händlersicht verbessern die Regenfälle die Ertragsaussichten und wirken damit bärisch. Die US Regierung meldete zudem einen privaten Verkauf von 252.000 t Sojabohnen der Ernte 2026/27 an einen unbekannten Käufer. Das Geschäft besitzt grundsätzlich Marktrelevanz, konnte die schwache Stimmung jedoch nicht aufhellen.
Die Exportverkäufe der alten Ernte summieren sich inzwischen auf 41,682 Mio. t und entsprechen damit 101 Prozent der aktuellen USDA Prognose. Für die neue Ernte wurden bereits 7,469 Mio. t verkauft und damit deutlich mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.
Auch die übrigen Ölsaatenmärkte standen unter Druck. Die Canola Notierungen an der ICE in Kanada verloren im Novemberkontrakt 10,40 Can-$ auf 758,20 Can-$/t. Der Novemberkontrakt für Raps an der Euronext in Paris gab um 14,75 € auf 513,00 €/t nach.