In Chicago verlor die Sojabohne im März 4,25 US-Cent und schloss bei 1.133,00 US-Cent/bushel. Der Mai-Kontrakt gab um 3,75 US-Cent nach auf 1.148,50 US-Cent/bushel. Sojaschrot gewann um 4,90 US-$ auf 307,90 US-$/short ton für den März.
Belastend wirkt aus Händlersicht vor allem das Exporttempo. Die US-Exportverpflichtungen summieren sich auf 34,572 Mio. t und liegen damit 20 Prozent unter Vorjahr. Mit 81 Prozent des USDA-Ziels hinkt der Absatz dem Fünfjahresschnitt von 89 Prozent klar hinterher. Das sendet ein bärisches Signal in einen Markt, der auf kontinuierliche Nachfrage angewiesen ist.
Die Verarbeitung stützte dagegen leicht. Sojaschrot zog an, während Sojaöl nachgab. Am Dienstag richtet sich der Blick auf die NOPA-Zahlen zur Januarschätzung.
International verstärkte schwächere Konkurrenz die gedrückte Stimmung. In Winnipeg fiel der März-Canola-Kontrakt um 4,30 Can-$ auf 663,50 Can-$/t. An der Euronext verlor der März-Raps 2,75 €/t auf 485,25 €/t.