Der Sojamarkt zeigte sich am Dienstag schwächer. An der Börse in Chicago gaben die Kontrakte um 3 bis 10,25 US-Cent nach. Die Futures für Sojaschrot verzeichneten ebenfalls Verluste zwischen 1,30 und 1,90 US-$/short ton. Im Gegensatz dazu konnte sich Sojaöl behaupten und legte zwischen 4 und 18 Punkten zu.
Auf der Nachfrageseite meldete das USDA den Verkauf von 144.000 Tonnen Sojaschrot an die Philippinen. Dies wird als positives Zeichen für die Exportnachfrage gewertet und wirkt sich stützend auf den Preis aus.
Im Rahmen des wöchentlichen Crop-Progress-Berichts gab das USDA an, dass die Bewertung der Bestände mit 66 % gutem bis ausgezeichnetem Zustand stabil bewertet sind. Die angemeldeten Niederschläge schlagen dennoch auf die Stimmung der Händler. Durch die guten Witterungsbedingungen werden höhere Erträge erwartet.
Auf internationaler Ebene erwartet die EU-Kommission für das laufende Vermarktungsjahr 2024/25 Sojaimporte von 14,52 Mio. Tonnen. Das wäre ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr, wo 13,2 Mio. Tonnen importiert wurden.
Die Canola-Notierungen in Winnipeg gaben um 7,30 Can-$ auf 704,10 Can$/t nach. Die Kurse bewegten sich zuletzt sehr volatil, da politische Unsicherheiten zwischen den USA und Kanada und extreme Trockenheit in der Region bei den Händlern zu Verunsicherung führte.
An der Euronext verlor der Raps 2,25 € auf 466,25 €/t für den Monat August.