Die Sojabohnen-Futures legten zur Wochenmitte spürbar zu. In Chicago verteuerte sich der März-Termin um 11,50 US-Cent auf 1.064,50 US-Cent/bushel, der Mai schloss bei 1.075,00 US-Cent mit einem Plus von 11,00 US-Cent. Festeres Sojaöl sorgte dabei für Auftrieb, während Sojaschrot leicht nachgab und für den März um 0,50 US-$ auf 291,40 US-$/short ton verlor.
Fundamentale Unterstützung kam auch von der Wetterseite: Während im nördlichen Brasilien Regen die frühe Sojaernte bremsen dürfte, bleiben südliche Regionen sowie Teile Argentiniens vergleichsweise trocken. Zusätzlich sorgten neue Hoffnungen auf US-chinesische Handelstreffen vor dem Trump-Xi-Gipfel im April für bullische Impulse.
Auch im Canola-Markt setzte sich die positive Tendenz fort. In Winnipeg gewann der März-Kontrakt kräftige 10,30 Can-$ auf 646,50 Can-$/t. Neben den Vorgaben aus Chicago sorgten neue Spekulationen um chinesische Käufe für Fantasie: Bis Ende der Saison 2025/26 könnten laut Marktgerüchten bis zu 2 Mio. t Canola aus Kanada geordert werden.
Raps an der Euronext in Paris profitierte von der allgemeinen Stärke im Ölsaatenkomplex. Der Februar-Termin legte um 4,00 € auf 478,25 €/t zu und bleibt damit weiter auf Erholungskurs.