Die US-Sojabohnen-Futures beendeten den Freitagshandel mit nur leichten Gewinnen. Der März-Kontrakt legte um 1,25 US-Cent zu und schloss bei 1.062,50 US-Cent/bushel. Damit ergibt sich auf Wochensicht ein Plus von 16,75 US-Cent. Schrot konnte um 0,10 US-$ auf 303,70 US-$/short ton für den März zulegen. Trotz einer privaten Exportmeldung über 198.000 t Bohnen an unbekannte Käufer sowie Berichten über zehn neue China-Käufe bleibt die Exportbilanz schwach: Die US-Exportverpflichtungen lagen zum 1. Januar bei 28,576 Mio. t, was ein Rückgang von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist. Nur 64 Prozent der USDA-Prognose sind bisher verkauft, deutlich unter dem üblichen Tempo.
Auch die Verschiffungen hinken hinterher: Mit 16,347 Mio. t wurde bislang erst 37 Prozent des Jahresziels erreicht, im Vergleich zu einem Schnitt von 57 Prozent. Unterdessen versteigerte China 1,1 Mio. t Importbohnen aus den Jahren 2022 bis 2025 für den 13. Januar.
An der ICE in Winnipeg kam es nach einer starken Handelswoche zu Gewinnmitnahmen bei Canola. Der März verlor 2,20 Can-$ und schloss bei 623,70 Can-$/t. Spekulanten hoffen auf Impulse durch den anstehenden China-Besuch von Premierminister Mark Carney, der Bewegung in den festgefahrenen Handelsstreit bringen könnte.
Der europäische Rapsmarkt zeigte sich dagegen fester: In Paris gewann der Februar-Kontrakt 1,25 € und stieg auf 471,00 €/t.