Die US-Sojabohnen mussten am Dienstag leichte Verluste hinnehmen. Der Januar-Kontrakt schloss mit einem Rückgang um 3,25 US-Cent bei 1.046,25 US-Cent/bushel. Der März-Termin fiel um 1,25 US-Cent auf 1.062,25 US-Cent/bushel, Schrot verlor um 2,10 US-$ auf 296,70 US-$/short ton.
Zwar meldete das USDA am Morgen einen Export von 136.000 t US-Bohnen nach China sowie 231.000 t an unbekannte Destinationen, doch am Markt verpufften die Nachrichten weitgehend. Auch die schwächeren brasilianischen Exportaussichten, die laut ANEC im Dezembervolumen bei 3,02 Mio. t liegen und einem Rückgang um 550.000 t im Jahresvergleich entspricht, sorgten kaum für Impulse.
Der Blick richtet sich nun auf den wöchentlichen USDA-Bericht zu den Exportverkäufen am heutigen Mittwoch. Am Donnerstag pausiert der Handel wegen Neujahr, der Re-Start erfolgt am Freitag um 8:30 Uhr CST.
Am Canola-Markt in Winnipeg ging es hingegen bergauf. Zur Tagesmitte lagen die Futures im Plus, wobei die genauen Gründe laut einem örtlichen Händler unklar bleiben. Er vermutet spekulative Käufe als treibende Kraft und betont, dass Fonds aktuell einen starken Einfluss auf das Geschehen haben. Der Januar gewann um 5,00 Can-$ auf 594,60 Can-$/t. Raps konnte für den Februar um 0,25 € an der Euronext auf 452,50 €/t zulegen.