Am Dienstag setzten die Sojabohnen ihre Talfahrt fort und büßten die gesamten Gewinne der China-Rally wieder ein. In Chicago verlor der Januar-Kontrakt 9 US-Cent und schloss bei 1.062,75 US-Cent/bushel. Der März gab 9,50 US-Cent auf 1.071,75 US-Cent/bushel nach, während der Mai um 10 US-Cent auf 1.083,00 US-Cent/bushel fiel.
Sojaschrot gab um 1,10 US-$ auf 302,40 US-$/short ton nach.
Chinas staatlicher Lagerhalter verkaufte 323.000 t Importbohnen, was ein weiterer Schritt im Handelskonflikt ist der die Markterwartungen dämpft. Die nächste Auktion über 550.000 t steht bereits für Freitag an. Gleichzeitig bleiben die EU-Importe hinter dem Vorjahr zurück: Mit 5,6 Mio. t liegt das Volumen seit dem 1. Juli um 0,9 Mio. t unter dem Vorjahreswert.
Auch Canola zeigte sich deutlich schwächer. In Winnipeg fiel der Januar-Kontrakt erstmals seit März unter die Marke von 600 Can-$ und notierte bei 597,70 Can-$/t. In Paris verlor der Februar-Raps an der Euronext 6,25 € auf 469,25 €/t. Auch hier lasten die schwache China-Nachfrage und wachsende Lagerbestände spürbar auf dem Markt.