Die Sojabohnen haben am Donnerstag ihre Gewinne ausgebaut. In Chicago stieg der März-Kontrakt um 7,50 US-Cent auf 1141,00 US-Cent/bushel. Der Mai gewann 7,00 US-Cent auf 1156,00 US-Cent/bushel. Auch die neuen Erntetermine schlossen überwiegend fester, wenn auch mit etwas moderateren Aufschlägen. Sojaschrot stieg um 0,90 US-$ auf 304,80 US-$/short ton-
Im Fokus steht nun der Export Sales Report. Händler erwarten für die Woche bis zum 12. Februar Verkäufe zwischen 375.000 und 1,2 Mio. t Sojabohnen. Auch beim Schrot werden solide Umsätze taxiert, während beim Öl eine Spanne von leichten Nettoabgängen bis moderaten Verkäufen im Raum steht. Überraschungen nach oben könnten die Rally weiter nähren.
Das USDA bezifferte auf dem Agrar Outlook Forum die geplante Sojafläche für 2026 auf 85 Mio. Acres. Das entspräche einem Plus von 3,8 Mio. Acres gegenüber dem Vorjahr. Die Produktion wird auf 4,45 Mrd. bushel bei einem Ertrag von 53 bushel je Acre geschätzt. Das signalisiert perspektivisch ein komfortables Angebot.
International meldete der Internationale Getreiderat steigende Endbestände. Die weltweiten Sojabohnenvorräte kletterten um 2 Mio. t auf 79 Mio. t.
An den Ölsaatenmärkten zogen auch Canola und Raps an. In Winnipeg gewann der März-Kontrakt 2,40 Can-$ auf 672,60 Can-$/t. An der Euronext stieg der März-Raps um 5,25 €/t auf 492,75 €/t.