Die Sojamärkte zeigten sich zur Wochenmitte deutlich fester. Die Futures an der CBoT legten um 18,00 bis 19,00 US-Cent zu, wobei der August-25-Termin bei 1013,50 US-Cent/bushel schloss. Sojaschrot verteuerte sich um 2,20 US-$/t, Sojaöl stieg um 20 bis 24 Punkte. Hintergrund der freundlichen Entwicklung ist unter anderem ein vorläufiges Handelsabkommen zwischen den USA und Indonesien, das den Kauf von US-Agrarprodukten im Wert von 4,5 Mrd. USD umfasst. Zusätzlich meldete das USDA eine neue Exportbestellung über 120.000 t US-Sojabohnen an unbekannte Abnehmer für das Vermarktungsjahr 2025/26. Für die Woche bis zum 10. Juli erwarten Analysten Exportverkäufe zwischen 200.000 und 600.000 t für die laufende Ernte sowie bis zu 900.000 t für die neue Ernte. Die Nachfrage nach Sojamehl bleibt solide mit prognostizierten Verkäufen zwischen 200.000 und 700.000 t. Bei Sojaöl werden bis zu 23.000 t erwartet. In China wird für Juli mit einem Anstieg der Sojaimporte auf 10,5 Mio. t gerechnet, nach 9,85 Mio. t im Vorjahr.
Schwächere Tendenzen standen am Canola-Markt. An der ICE in Winnipeg gab der November-Termin um 14,80 Can-$ auf 676,00 Can-$/t ab.