Die Sojabohnen konnten sich am Dienstag von den jüngsten Verlusten lösen und schlossen fester. In Chicago legte der März-Termin um 5,50 US-Cent auf 1.067,25 US-Cent/bushel zu, der Mai stieg ebenso deutlich auf 1.079,50 US-Cent/bushel. Technische Käufe und eine stabile Inlandsnachfrage gaben dem Markt Auftrieb. Sojaschrot gab für den März 0,30 US-$ nach auf 294,00 US-4/short ton.
Stützend wirkte zudem eine leicht rückläufige Exporterwartung aus Brasilien. Das Analystenhaus ANEC bezifferte die Januar-Ausfuhren auf 3,23 Mio. t, was zwar 0,56 Mio. t weniger als in der Vorwoche, aber deutlich mehr als die 1,07 Mio. t im Januar 2025 entspricht. Auf der Gegenseite zeigt sich Europa zurückhaltender: Die EU-Importe summierten sich bisher auf 7,06 Mio. t, rund 1,1 Mio. t weniger als im Vorjahr.
Am Canola-Markt fehlten derweil die Impulse. An der ICE in Winnipeg gab der März-Kontrakt leicht um 0,40 Can-$ auf 646,70 Can-$/t nach. Der festere kanadische Dollar bremst laut Analysten den Aufwärtstrend. Dennoch bleibt China ein aktiver Käufer: Seit Abschluss des Handelsabkommens wurden laut Medienberichten bereits 650.000 t kanadisches Canola geordert. In Paris bewegte sich der Raps nur wenig. Der meistgehandelte Mai-Termin gewann 0,50 € auf 475,00 €/t.