Die US-Sojabörsen präsentierten sich am Donnerstag fest, getragen von anziehenden Exporten und einem kräftigen Schub bei den Sojaölpreisen. In Chicago stieg der März-Kontrakt um 10,50 US-Cent auf 1.053,00 US-Cent/bushel. Der Mai zog um 9,25 US-Cent auf 1.064,25 US-Cent/bushel an, auch der Juli schloss mit einem Plus von 8,00 US-Cent. Sojaschrot verlor hingegen um 2,70 US-$ auf 289,20 US-$/short ton.
Das USDA meldete mit 2,06 Mio. t die drittgrößten Wochenexportverkäufe des laufenden Wirtschaftsjahres. China sicherte sich allein 1,224 Mio. t, gefolgt von Ägypten und Mexiko. Weitere Verkäufe über knapp 750.000 t gingen an unbekannte Abnehmer. Die kräftige Nachfrage setzte ein deutlich bullisches Signal.
Gleichzeitig stützten starke Sojaölpreise den Gesamtkomplex. Die Futures legten bis zu 199 Punkte zu, nachdem die Dezember-Crush-Daten der NOPA mit 224,99 Mio. bushel die Erwartungen übertrafen. Die Sojaölvorräte kletterten im Monatsvergleich um 8,5 Prozent.
Die Canola-Notierungen in Winnipeg schwankten erneut und legten im März-Termin um 6,10 Can-$ auf 634,40 Can-$/t zu. Händler orientierten sich hier vor allem an der Entwicklung der konkurrierenden Pflanzenöle. In Paris konnte der Frontmonat Februar leicht um 0,75 € auf 471,00 €/t zulegen.