Der Sojamarkt zeigte sich zur Wochenmitte fester. Die vorderen Terminkontrakte an der CBoT verzeichneten Aufschläge zwischen 5 und 8 US-Cent. So endetet für die Bohnen der August bei 1021,50 US-Cent/bushel. Unterstützung kam von gestiegenen Rohölpreisen sowie den jüngsten US-Exportzahlen. Für Sojabohnen wurden in der Berichtswoche bis zum 10. Juli 271.900 t verkauft, hinzu kamen 529.600 t für das kommende Wirtschaftsjahr 2025/26, beides lag im Rahmen der Markterwartungen. Bei Sojaschrot beliefen sich die kombinierten Verkäufe auf 530.500 t, während Sojaöl mit 7.900 t ein überdurchschnittliches Exportniveau erreichte. Hauptabnehmer waren Venezuela und Mexiko.
Auf Angebotsseite blieben größere Änderungen aus. Der brasilianische Branchenverband Abiove bestätigte seine Ernteprognose mit 169,7 Mio. Tonnen, erhöhte jedoch die Crush-Prognose auf 57,8 Mio. t, ein Plus von 0,3 Mio. t und die Exportaussichten auf 109 Mio. t, ein Plus von 0,8 Mio. t. Auch in Argentinien wurde die Ernteschätzung laut Rosario Börse um 1 Mio. t auf 49,5 Mio. t angehoben. Die Sojaschrotpreise bewegten sich uneinheitlich, während Sojaöl-Futures in den vorderen Terminen um 97 bis 147 Punkte zulegen konnten.