Die Sojamärkte zeigten sich zur Wochenmitte fester. An der CBoT legte der November-Kontrakt um 6,50 US-Cent/bushel zu auf 1013,75 US-Cent/bushel, während die nahegelegenen Termine geringere Zuwächse zwischen 0,25 US-Cent und 3,50 US-Cent/bushel verbuchten. Auch die Futures für Sojaschrot und Sojaöl legten zu. Schrot verteuerte sich um 2,10 bis 2,50 US-$/t, Öl gewann 23 Punkte.
Das meldete USDA Sojabohnenverkäufe von 503.027 t. Dies ist mehr als das Dreifache des Vorjahreswerts und der höchste Wochenwert seit März. Die Nachfrage kam unter anderem von unbekannten Käufern mit 114.400 t und Ägypten mit 88.600 t. Auch Sojaschrot war gefragt. Mit 578.528 t lag der Absatz ebenfalls im erwarteten Bereich. Dagegen fiel das Exportvolumen für Sojaöl mit nur 3.994 t vergleichsweise gering aus.
In Paris an der Euronext konnte der Raps für den August ebenfalls zulegen um 2,25 €/t auf 468,25 €/t.
Die Canola-Preise an der Intercontinental Exchange (ICE) in Winnipeg legten zu. Der November-Kontrakt stieg um 4,10 Can-$/t und erreichte 685,10 Can-$/t.