Die Sojabohnen-Futures standen am Dienstag über weite Strecken unter Druck. An der CBoT fiel der September-Termin um 3,00 US-Cent auf 989,50 US-Cent/bushel, der November-Kontrakt schloss 2,00 Cent tiefer bei 1.009,50 US-Cent/bushel. Trotz fester Sojaölpreise konnten die Bohnen von der Stärke im Nebenprodukt nicht profitieren. Auch Sojaschrot setzte seine Schwäche fort und verlor bis zu 3,00 US-$ auf 266,40 US-$/short ton für den September.
Belastend wirkten vor allem die verbesserten Zustandsbewertungen: Der Anteil der US-Sojabestände in der Kategorie gut/ausgezeichnet stieg laut USDA-Report um 2 Prozentpunkte auf 70 %.
International beschrieb ANEC eine leichte Senkung der brasilianischen Exporte für Juli auf 12,05 Mio. t. Das gesamte Volumen liegt dennoch klar über dem Vorjahreswert von 11,3 Mio. t.
Der Canola-Markt in Winnipeg zeigte sich am Dienstag gut unterstützt. Der November-Termin gewann 6,40 Can-$ auf 702,30 Can-$/t. Beflügelt wurde der Kurs durch die jüngste Abwertung des kanadischen Dollars, aber auch die starken Sojaöl-Notierungen verhalfen auf das grüne Terrain.
An der Euronext in Paris hingegen blieben die Rapskurse im roten Bereich. Der November-Kontrakt gab um 0,50 € auf 486,00 €/t nach.