Die US-Sojabohnenmärkte beendeten den Handel am Mittwoch mit Verlusten. An der Börse in Chicago gab der Septembertermin um 6,00 US-Cent nach und schloss bei 965,50 US-Cent/bushel. Derselbe Monat verzeichnete für das Sojaschrot ein Minus von 4,39 US-$ auf 272,60 US-$/short ton.
Die wöchentlichen US-Verkaufszahlen, die am heute am Donnerstag erwartet werden, dürften laut Prognosen bei 100.000 bis 300.000 Tonnen für die Vermarktungssaison 2024/25 liegen. Der Markt stand außerdem unter dem Eindruck solider Wetterbedingungen für den Anbau im Mittleren Westen. Für die zentrale und östliche Corn Belt Region wird ein Temperaturanstieg erwartet, während Niederschläge bis zum Wochenende nur vereinzelt auftreten sollen. Kommende Woche soll es vereinzelt dann bis zu 50 mm regnen.
Brasilien exportierte im Juli laut Handelsministerium 12,257 Millionen Tonnen Sojabohnen. Das Volumen lag 9 Prozent über dem Vorjahreswert, fiel jedoch im Vergleich zum Juni um ebenfalls um etwa 9 Prozent.
Am Canola-Markt in Winnipeg geriet der November-Termin unter Druck und verlor 2,50 Can-$ auf 669,70 Can-$/t. Ausschlaggebend waren Regenfälle in Teilen der kanadischen Prärie, die für Entspannung in bislang trockenen Anbaugebieten sorgen könnten.
In Europa bewegte sich der Raps ebenfalls südwärts, vor Allem belastet durch die fortschreitende Ernte. Der November verlor 5,75 € auf 469,75 €/t.